Bedrohungsintelligenz-Software bietet Organisationen Informationen zu den neuesten Formen von Cyberbedrohungen wie Zero-Day-Angriffen, neuen Formen von Malware und Exploits. Unternehmen nutzen diese Tools, um ihre Sicherheitsstandards auf dem neuesten Stand zu halten und fit zu machen, um neuen Bedrohungen zu begegnen, sobald sie auftreten. Diese Tools können die Sicherheitsleistung verbessern, indem sie Informationen über Bedrohungen für ihre spezifischen Netzwerke, Infrastrukturen und Endgeräte bereitstellen. Bedrohungsintelligenz-Software liefert Informationen über Gefahren und deren Funktionsweise, ihre Fähigkeiten und Abhilfetechniken. IT-Administratoren und Sicherheitsexperten nutzen die bereitgestellten Daten, um ihre Systeme besser vor aufkommenden Bedrohungen zu schützen und mögliche Schwachstellen zu planen. Die Tools alarmieren die Benutzer, sobald neue Bedrohungen auftreten, und liefern Informationen, die bewährte Verfahren zur Lösung detaillieren.
Viele Produkte, wie Security Information and Event Management (SIEM) Software und Vulnerability Management Software, können mit oder ähnlich wie Bedrohungsintelligenzprodukte integriert werden. Darüber hinaus integrieren diese Produkte weiterhin künstliche Intelligenz (KI), um diese komplexe Datenmenge besser auf die Bedürfnisse spezifischer Organisationen zuzuschneiden. Diese neueren Fähigkeiten können die Erstellung von Bedrohungsberichten auf Basis neu aggregierter Bedrohungsintelligenzdaten umfassen. Diese Daten beziehen sich direkt auf die Organisation, in der die Software eingesetzt wird. Die neueren Fähigkeiten helfen auch bei der Erstellung von Bedrohungserkennungsregeln basierend auf beobachteten Mustern im Verhalten bösartiger Akteure.
Um in die Kategorie Bedrohungsintelligenz aufgenommen zu werden, muss ein Produkt:
Informationen über aufkommende Bedrohungen und Schwachstellen bereitstellen
Abhilfemaßnahmen für häufige und aufkommende Bedrohungen detailliert beschreiben
Globale Bedrohungen auf verschiedenen Arten von Netzwerken und Geräten analysieren
Bedrohungsinformationen auf spezifische IT-Lösungen zuschneiden