Was bedeutet "Boil the Ocean"?
"Boil the ocean" ist ein Idiom, das häufig in Geschäftsumgebungen und der Startup-Kultur verwendet wird, um die Übernahme einer unmöglichen oder unnötig schwierigen Aufgabe oder eines Projekts zu beschreiben. Die Konnotation dieses Begriffs ist negativ und sollte dazu anregen, eine Geschäftsentscheidung oder ein Projekt zu überdenken.
Viele Unternehmen nutzen Projektmanagement-Software, wenn sie versuchen, eine scheinbar unmögliche Aufgabe zu bewältigen.
Warum ist "Boil the Ocean" in Projekten wichtig?
Wenn "Boil the Ocean" auf Gruppen oder Projekte angewendet wird, deutet dies darauf hin, dass der aktuelle Projektweg nicht machbar ist und das Team seine Ziele möglicherweise nicht erreicht. Eine frühzeitige Reaktion auf den Ausdruck ermöglicht es dem Projektteam, den Kurs anzupassen – Zeitplan, Budget, Ressourcen oder Endziel – bevor das Projekt scheitert.
Wie man "Boil the Ocean" vermeidet
Es gibt einige bewährte Praktiken, die Unternehmensleiter, Manager und Projektmanager befolgen können, um "Boil the Ocean" zu vermeiden. Unternehmen sollten Folgendes in Betracht ziehen, um "Boil the Ocean" zu vermeiden:
- Engpässe identifizieren. Unternehmensleiter sollten die wichtigsten Arbeiten identifizieren, auf die sich Teams konzentrieren müssen, um die Wirkung zu maximieren, während sie vermeiden, Ressourcen zu stark zu streuen. Die Priorisierung von Bemühungen kann Teams helfen, die Belastung durch die Übernahme zu vieler hochpriorisierter Initiativen gleichzeitig zu verringern.
- Ziele in kleinere, handhabbare Projekte umwandeln. Teams finden es möglicherweise schwierig, große Visionen und strategische Ideen zu verfolgen und zu verfolgen. Sie können grandios und unmöglich zu erreichen erscheinen. Unternehmensleiter und Manager sollten sich auf Projektmanager stützen, um größere Konzepte in umsetzbare Pläne zu zerlegen.
- Das richtige Team und die richtigen Ressourcen zuweisen. Teammitglieder mit einem unpassenden Kompetenzprofil oder fehlenden Qualifikationen könnten das Gefühl haben, dass ein Projekt unmöglich ist. Um dem entgegenzuwirken, sollten Führungskräfte die geeigneten Personen, Ressourcen und Budgets Projekten zuweisen, um die Erfolgschancen zu erhöhen.
- Umfangserweiterung verwalten. Projekte entwickeln sich schnell zu größeren Initiativen, wenn es zu einer Umfangserweiterung kommt, und ein wachsender Umfang kann das Endziel unerreichbar machen. Projektmanager sollten auf Anzeichen von Umfangserweiterung achten und diese ansprechen, sobald sie auftreten.
Beispiele für "Boil the Ocean"
Das Konzept von "Boil the Ocean" und unmöglichen Unternehmungen variiert je nach Branche, Unternehmen und Teams. Nachfolgend sind einige Beispiele dafür, wie "Boil the Ocean" aussehen könnte:
- Beispiel 1: Ein Führungsteam trifft sich kurz vor den Feiertagen am Jahresende zu einem strategischen Offsite-Meeting. Das Offsite dauert zwei volle Tage, und während der Meetings beschließt das Führungsteam, drei ihrer vier Unternehmensstrategien anzupassen, um den sich ändernden Marktbedingungen Rechnung zu tragen. Sie setzen sich das Ziel, das Strategiedokument neu zu schreiben, zu überarbeiten und die neuen Strategien in ihrer Gesamtheit vor Jahresende an die 1.000-köpfige Organisation auszurollen.
- Beispiel 2: Ein Marketingteam beauftragt einen Projektmanager, um ein Website-Redesign-Projekt zu unterstützen. Zunächst umfasst der Projektumfang eine überarbeitete Startseite und Karriereseite innerhalb eines einmonatigen Zeitrahmens. Der Zeitplan ist eng, aber das Team glaubt, dass es die Arbeit rechtzeitig und innerhalb des Budgets erledigen kann, da es sich nur um zwei Seiten handelt. Zwei Wochen nach Projektbeginn wächst der Umfang und umfasst eine Produkt- und Dienstleistungsseite, eine Überarbeitung des Blogs und Kundenerfahrungen für verschiedene Zielgruppen. Obwohl der Umfang zunimmt, kann das Team den ursprünglichen Zeitplan nicht anpassen.
- Beispiel 3: Mitarbeiter A muss einen monatlichen Spesenbericht ausfüllen. Während sie die Informationen ausfüllt, stellt Mitarbeiter A fest, dass ihr drei Belege fehlen, die sie für die Erstattung benötigt. Zwei Belege sind für Einkäufe, die sie zu Beginn des Monats getätigt hat, und einer ist von letzter Woche. Sie weiß, dass das Buchhaltungsteam sie ohne die Belege nicht für die Einkäufe erstatten wird, also durchsucht sie ihr Büro, ihr Zuhause und ihren Müll, obwohl sie das Gefühl hat, dass sie zwei der Belege wahrscheinlich vor Wochen weggeworfen hat.

Alyssa Towns
Alyssa Towns works in communications and change management and is a freelance writer for G2. She mainly writes SaaS, productivity, and career-adjacent content. In her spare time, Alyssa is either enjoying a new restaurant with her husband, playing with her Bengal cats Yeti and Yowie, adventuring outdoors, or reading a book from her TBR list.
