SIMY ist eine KI-gestützte Softwareentwicklungsplattform, die automatisch produktionsreife Codes aus Arbeitsplatzgesprächen generiert. Sie erfasst Diskussionen über Kommunikationstools wie Slack, Microsoft Teams, Gmail und Zoom und wandelt sie in strukturierte Engineering-Aufgaben mit vollständigen Kontextinformationen um.
Die Plattform verwendet eine Gesprächserfassungs-Engine, um Anforderungen, Spezifikationen und technische Entscheidungen direkt aus Teamdiskussionen zu extrahieren, wodurch das manuelle Schreiben von Eingabeaufforderungen entfällt. Erfasste Daten werden in einer „Aktionsdatenbank“ organisiert, in der jede Aufgabe kontextbezogene Metadaten wie Entscheidungsbegründungen, Einschränkungen und Beiträge von Stakeholdern enthält.
SIMY definiert einen „Fertigkeitszustand“ für jede Aufgabe, indem es Akzeptanzkriterien aus Gesprächen ableitet, einschließlich erwarteten Verhaltens, Randfällen und Leistungsanforderungen. Dies ermöglicht es dem System, den generierten Code gegen vereinbarte Spezifikationen zu validieren, bevor er zur Überprüfung eingereicht wird.
Die Plattform arbeitet in drei Phasen:
1) Erfassen von Anforderungen und Entscheidungen aus Kommunikationskanälen
2) Strukturierung von Diskussionen in umsetzbare Engineering-Aufgaben mit Abhängigkeiten und Prioritäten
3) Automatische Codegenerierung, Testausführung und Einreichung von Pull-Requests in GitHub-Repositories
SIMY umfasst auch einen KI-basierten „Digitalen Zwilling“, der Antworten über Projektstatus, Prioritäten und historische Entscheidungsfindung basierend auf erfassten Gesprächen liefert.
In internen Benchmarks erreichte die Plattform eine Erstpass-Aufgabenerfüllungsrate von 86,7 % und reduzierte den Kommunikationsaufwand erheblich, während die Anzahl der pro Ingenieur generierten Pull-Requests erhöht wurde. Diese Ergebnisse können je nach Komplexität des Codebasis und Umgebung variieren.
Das System integriert sich in bestehende Entwicklungs- und Kommunikationstools, einschließlich Slack, Microsoft Teams, Gmail, Zoom und GitHub. Es verwendet Sicherheitsfunktionen auf Unternehmensniveau wie Opt-in-Datenzugriff, isolierte Datenbanken pro Kunde, Verschlüsselung und eine Richtlinie, die verhindert, dass Kundendaten zur Schulung externer KI-Modelle verwendet werden.