
Alyssa Towns
Alyssa Towns works in communications and change management and is a freelance writer for G2. She mainly writes SaaS, productivity, and career-adjacent content. In her spare time, Alyssa is either enjoying a new restaurant with her husband, playing with her Bengal cats Yeti and Yowie, adventuring outdoors, or reading a book from her TBR list.
Was ist regulatorische Compliance?
Regulatorische Compliance bezieht sich auf die Einhaltung von Regeln, Richtlinien, Standards und Gesetzen durch eine Organisation. Sie umfasst staatliche, bundesstaatliche und internationale Gesetze im Zusammenhang mit Geschäftstätigkeiten. Regulatorische Compliance bietet Rahmenwerke und Leitlinien für Organisationen, denen sie folgen können, während sie den Kunden versichert, dass das Unternehmen solide Geschäftsethik praktiziert.
Organisationen, die die obligatorische regulatorische Compliance-Gesetzgebung nicht einhalten, stehen vor Konsequenzen, einschließlich Geldstrafen, Sanierungsprogrammen und Audits. Um das Risiko zu verringern und konform zu bleiben, nutzen viele Unternehmen Software für das Management regulatorischer Änderungen, um über regulatorische Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben, und Cloud-Compliance-Software, um die Compliance im gesamten Unternehmen sicherzustellen.
Bedeutung der regulatorischen Compliance
Regulatorische Compliance hilft nicht nur sicherzustellen, dass Unternehmen das Gesetz einhalten, sondern dient auch als Mechanismus zur Weiterentwicklung von Geschäftspraktiken, um sich an ändernde Gesetze anzupassen.
Nichtkonformität ist kostspielig. Datenverletzungen, Richtlinienverstöße und unethische Praktiken summieren sich und können Unternehmen Tausende oder, schlimmer noch, Millionen von Dollar kosten. Compliance-Verstöße basieren auf der Schwere des Vergehens, sodass Unternehmen jeder Größe mit hohen finanziellen Strafen belegt werden könnten.
Schließlich schützt regulatorische Compliance den Ruf einer Organisation. Diese Schutzmaßnahmen helfen Unternehmen, Vertrauen bei anderen Unternehmen, Mitarbeitern, Anbietern und Kunden aufzubauen. Wenn Kunden zwischen Unternehmen mit ähnlichen Angeboten wählen müssen, kann Compliance ein Unternehmen einen Schritt vor diejenigen bringen, die nicht konform sind.
Elemente eines effektiven regulatorischen Compliance-Programms
Die Erstellung eines effektiven regulatorischen Compliance-Programms geschieht nicht über Nacht. Unternehmen, die die folgenden sieben Elemente eines Compliance-Programms praktizieren, können die größten Vorteile und langfristige Renditen erzielen:
- Compliance-Positionen benennen. Viele Unternehmen beschäftigen einen Corporate Compliance Officer (CCO) und ein Compliance-Komitee, um die Führung zu übernehmen und das Programm zu besitzen. Sobald die Positionen festgelegt sind, sollte das Komitee seine Mission definieren, Schulungen nach Bedarf absolvieren und klare Verantwortlichkeiten umreißen.
- Führen Sie ein Compliance-Audit durch. Organisationen sollten mit einem umfassenden Audit beginnen, um den aktuellen Stand zu verstehen und Problemfelder zu identifizieren.
- Erstellen Sie Richtlinien und Verfahren. Compliance-Komitees sollten Richtlinien und Verfahren entwickeln, um die Compliance im gesamten Unternehmen zu fördern und zu verbreiten. Verhaltensstandards sollten klar und zugänglich sein.
- Führen Sie Schulungen zur regulatorischen Compliance durch. Neben der Einführung von Richtlinien und Verfahren sollten Organisationen Mitarbeiter schulen über die Bedeutung der Compliance. Das Versäumnis, das Personal angemessen zu schulen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Person in nicht konformen Verhaltensweisen engagiert.
- Führen Sie interne Überwachung und Audits durch. Unternehmen, die regulatorische Compliance priorisieren, implementieren Prozesse zur Durchführung regelmäßiger Überwachungen und Audits. Diese Aktivitäten ermöglichen eine konsistente Bewertung des Unternehmens.
- Beheben Sie identifizierte Lücken und potenzielle Risiken. Wenn ein Unternehmen Lücken in seiner Compliance identifiziert, sollte es diese beheben und alle damit verbundenen Prozesse aktualisieren. Unternehmen sollten alle Angelegenheiten umgehend untersuchen und angehen, um weitere Risiken zu vermeiden.
- Setzen Sie disziplinarische Standards durch. In Zusammenarbeit mit dem Compliance-Team sollte eine Organisation disziplinarische Standards für Compliance-Verstöße durchsetzen. Das Engagement für die Durchsetzung vermittelt die Bedeutung der Einhaltung und schafft eine Kultur, die ethisches Verhalten priorisiert.
Best Practices für regulatorische Compliance
Einige allgemeine Best Practices sollten befolgt werden, wenn eine Strategie zur regulatorischen Compliance implementiert wird. Zusätzlich zu dem oben skizzierten Rahmenwerk für den Aufbau eines effektiven Programms sollten Unternehmen Folgendes für die besten Ergebnisse in Betracht ziehen:
- Kennen der regulatorischen Anforderungen für die Branche. Regulatorische Anforderungen variieren je nach Branche, daher ist es für Unternehmen unerlässlich, sicherzustellen, dass sie die richtigen Regeln befolgen.
- Verstöße und damit verbundene Kosten verfolgen. Unternehmen sollten alle Compliance-Verstöße und Kosten verfolgen und überwachen, um die Auswirkungen auf das Endergebnis zu verstehen. Das Verfolgen von Verstößen und damit verbundenen Kosten hilft Unternehmen, den ROI zu verstehen, wenn sie in Risikominderungspraktiken investieren.
- Überprüfen Sie das Compliance-Programm. Die Implementierung regulatorischer Compliance sollte keine einmalige Praxis sein. Stattdessen müssen Organisationen die Überprüfung des Programms und seiner Komponenten regelmäßig priorisieren, um bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.
Regulatorische Compliance vs. Unternehmens-Compliance
Regulatorische Compliance und Unternehmens-Compliance werden manchmal synonym verwendet, aber ein wesentlicher Unterschied trennt die Begriffe. Regulatorische Compliance bezieht sich auf die Einhaltung von Gesetzen und gesetzlichen Vorgaben durch eine Organisation. Unternehmens-Compliance definiert die Wege, wie ein Unternehmen sicherstellt, dass es eine interne Compliance-Struktur einhält.
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass regulatorische Compliance externe gesetzliche Anforderungen erfüllt und Unternehmens-Compliance interne Anforderungen erfüllt, die vom Unternehmen selbst festgelegt werden.
