Datenbankverwaltungssysteme (DBMS) sind dafür konzipiert, die Daten innerhalb einer Datenbank zu definieren, zu speichern, abzurufen und zu verwalten. Es ermöglicht Benutzern, Datenbanken zu erstellen, zu pflegen und zu verwalten. DBMS manipuliert die Datenbank gemäß den Benutzeranforderungen. Die Verwendung von DBMS stellt sicher, dass die Daten einer Organisation sauber, konsistent, sicher, relevant sind und die Gleichzeitigkeit unterstützen.
Zusätzlich zu den Standard-Datenbankfunktionen (z. B. CRUD-Operationen) verfügt DBMS-Software über viel stärkere Verwaltungsmöglichkeiten. Diese umfassen Funktionen wie stärkere Metadaten-Sichtbarkeit und -Analyse, detaillierte und benutzerdefinierte Berichterstattung, Leistungsüberwachung, Nutzungsanalysen und Compliance-Prüfungen. Umfangreiche Lösungen können auch Funktionen von Datenbank-Backup-Software, Datenreplikationssoftware, Katastrophenwiederherstellungssoftware oder Katastrophenwiederherstellung als Dienstleistung (DRaaS) Software bieten.
Typischerweise von Datenbankadministratoren verwendet, sind DBMS integraler Bestandteil zur Erhaltung der Datenbankqualität und -integrität. Sie fallen in einen größeren datenbankorientierten Stack, der Lösungen wie Datenbanksicherheit und Datenbanküberwachung umfassen kann.
DBMS wird sowohl als Teil von relationalen als auch nicht-relationalen Datenbanken verwendet. DBMS-Software gibt es in verschiedenen Typen, in Verbindung mit der verwalteten und organisierten Datenbank. Einige der bekannteren DBMS sind wie folgt:
Relational: Typischerweise mit
relationalen Datenbanken assoziiert, organisiert das relationale Modell Daten tabellarisch (Reihen- und Spaltenansatz) und ist derzeit das standardmäßigste Datenbankmodell. DMBS, die sich auf das relationale Modell konzentrieren, werden als RDBMS bezeichnet.
Objektorientiert:
Objektorientierte Datenbanken folgen einem programmierstil, objektorientierten Ansatz zur Eingabe und Organisation von Daten. DBMS, die mit diesem Modell übereinstimmen, werden als OODMBS bezeichnet.
Hierarchisch: In einem hierarchischen Modell werden Daten mit einer baumartigen Struktur organisiert, wobei Assoziationen („Zweige“) von einem Datenpunkt ausgehen. DBMS, die mit diesem Modell übereinstimmen, werden manchmal als HDBMS bezeichnet.
Verteilt: Unter einem verteilten Datenbankmodell sind Daten dezentralisiert und über mehrere Standorte verteilt gespeichert. Diese Standorte können physisch lokal sein (z. B. verschiedene Server im selben Rechenzentrum) oder weit auseinander liegen (vielleicht verbunden über SD-WAN). DMBS, die mit dem verteilten Datenbankmodell übereinstimmen, werden manchmal als DDBMS bezeichnet.
Nicht-relationales DBMS oder NoSQL DBMS: NoSQL DBMS unterstützen sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten. Es gibt kein fest definiertes Schema im Vergleich zu anderen Datenmodellen. Der Hauptvorteil dieses DBMS ist, dass Benutzer Abfragen verschiedener Elemente verarbeiten können und nicht durch die Struktur eingeschränkt sind.
Um in die Kategorie der Datenbankverwaltungssysteme (DBMS) aufgenommen zu werden, muss ein Produkt:
Ein Datenbankmodell verwalten und damit übereinstimmen (z. B. relational, objektorientiert, hierarchisch, verteilt, nicht-relational)
Kann auch als eigenständiges Werkzeug zur Verwaltung von Datenbanken existieren
Datenbankwartungsfunktionen bereitstellen
Umfassende Berichterstattung und Aktivitätsanalysen bereitstellen