Software für das Management von Rechenzentrumsinfrastrukturen (DCIM) wird verwendet, um die Komponenten eines Rechenzentrums zu verwalten, zu organisieren und zu überwachen. DCIM-Tools dienen verschiedenen Zwecken, wie z.B. dem Asset-Management, der Leistungsüberwachung und der Hardware-Wartung. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der DCIM-Technologie ist das Management und die Dokumentation von Daten, die sich auf ein Rechenzentrum beziehen.
DCIM-Lösungen helfen Unternehmen, Vermögenswerte wie Switches und Rack-Server effektiv zu verwalten. Darüber hinaus können diese Lösungen auch das Energiemanagement übernehmen, indem sie den Stromverbrauch auf verschiedenen Ebenen verfolgen. IT-Betriebsteams verwenden in der Regel DCIM-Software, um Ressourcen in Rechenzentren zu überwachen und zu verwalten.
Obwohl diese Tools möglicherweise mit Netzwerklösungen für Rechenzentren integriert werden können, sind sie eher auf das Management von On-Premise-Infrastrukturen als auf die Konnektivität von Rechenzentren ausgerichtet. DCIM-Lösungen werden in vielen Branchen eingesetzt, darunter IT, Finanzen, Gesundheitswesen und Telekommunikation. Sie sind besonders wertvoll für Organisationen mit komplexen Rechenzentrumsumgebungen, die ein effizientes Ressourcenmanagement, Kapazitätsplanung und Energieoptimierung erfordern.
Um in die Kategorie des Managements von Rechenzentrumsinfrastrukturen (DCIM) aufgenommen zu werden, muss ein Produkt:
Asset-Management durch Echtzeitüberwachung von Strom und Umwelt sowie Berichterstattung über Server, Switches, Speichergeräte und Netzwerkausrüstung erleichtern
Energiemanagement durch vorausschauende Kapazitätsplanung für Strom, Kühlung und Platz ermöglichen, indem der Stromverbrauch verfolgt und Empfehlungen zur Energieeffizienz gegeben werden, wie z.B. die Optimierung von Arbeitslasten
Maximale Betriebszeit und Verfügbarkeit sicherstellen
Die Fähigkeit besitzen, "Was-wäre-wenn"-Szenariosimulationen durchzuführen, wie z.B. Failover und Gerätemigration, um zukünftige Ressourcenbedarfe vorherzusagen und Risiken zu mindern
Eine zentrale Datenbank für das Protokollieren, Verfolgen und Visualisieren von physischen und virtuellen IT-Assets mit detaillierter Abhängigkeitszuordnung, einschließlich physischer Netzwerk-Port-zu-Port-Konnektivität und Strompfadzuordnung, bieten